Visualisierung bedeutet Orientierung - Teil "x" Prozesse Visualisieren Syndicate content

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Im folgenden soll auch erklärt werden, dass man Theorie in verständliche Bilder übersetzen kann.

Anhand des Beispiels der Ausdehnung im Raum wurde eine Theorie für Gestaltung aufgestellt und anschließend visualisiert.
Die Auseinandersetzung mit dem Begriff der Ausdehnung spielt eine wichtige Rolle in der Visualisierungstheorie.

Titel meiner Theorie:
Visualisierung bedeutet Orientierung

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Teil eins der Punkt:

DER PUNKT - Über die visuelle Darstellung der Dimensionen

Die Theorie vom Punkt und seiner Ausdehnung ist eine
elementare in der Disziplin der Gestaltungslehre.

Durch die Annäherung an den Hyperkörper, also der Ausdehnung vom
Punkt bis zum Raum, wird deutlich
dass der Hyperkörper nur eine
Theorie bleiben kann. Doch dazu
müssen zunächst die uns bekannten
Dimensionen verdeutlicht werden.
Sie sind in 4 Ordnungen unterteilt.
Wobei die 1. den Punkt beschreibt,
die 2. Ordnung defi niert die Linie,
die 3. Ordnung die Fläche und die 4.
Ordnung konstruiert den Raum.

Der Punkt ist zunächst ein Ort oder
irgendeine Stelle im Raum. Das kann
eine Stelle in einem Zimmer oder
eine andere irgendwo im Weltall sein.
Sie kann der Anfang von etwas sein
oder die Schnittstelle von zwei Linien.
Da der Punkt eine exakte Koordinate
ist, bleibt er ohne Ausdehnung.
Die Linie ist die Verbindung zwischen
zwei Punkten. Diese Verbindung kann
gerade, gebrochen oder gekrümmt
sein. Die Linie beschreibt also das
Verhältnis zwischen den Punkten. Sie
ist die erste Dimension und erfährt
eine gewisse Ausdehnung.

Die 2. Dimension beschreibt die
Fläche. Sie ist ein Gebilde mit zwei
Ausdehnungen. Die einfachste Flä-
che ist die unbegrenzte, in keinem
ihrer Punkte gekrümmte Fläche. Sie
ist bestimmt durch 3 nicht in einer
Geraden liegende Punkte.
(Das Dreieck).
Erfährt die 3. Ordnung eine Ausdeh-
nung in die nächste Dimension, so
sprechen wir vom Raum. Die Vor-
stellung von Räumlichkeit entsteht
aus der Vielfalt der ausgedehnten
Dinge, die einen Raum ausfüllen
und begrenzen.

Nun folgen die Gestaltgesetze aus diesen Grundlagen der Gestaltungslehre:
Die Bedeutung für den Gestalter ist
in den Eigenschaften der Dimensi-
onen zu finden. Dazu habe ich Ge-
staltgesetze definiert, die auf diese
Eigenschaften aufbauen.

1. Gesetz: Jede Gestaltung hat einen
Ursprung in der Idee oder einer Vor-
stellung. Denn der Punkt ist nur eine
Vorstellung oder eine Idee von etwas
neuem oder einer Schnittstelle von
mindestens zwei Ausdehnungen der
2. Ordnung; einer Reaktion die aus
zwei Eigenschaften hervorgerufen
wird.

2. Gesetz: Eine Gestaltung
muss mindestens ein Verhältnis zwi-
schen seinen Dingen beschreiben
können. Denn die erste Ausdehnung
beschreibt die Beziehung zwischen
zwei Punkten und hilft dadurch die
Situation zu dechiffrieren. Der Kom-
munikationsdesigner muss in seiner
Gestaltung diese Linie beschreiben
können, um auf die Idee der Sache
aufmerksam machen zu können.

3. Gesetz: Erst wenn das Format
definiert wurde, hat man die Gestal-
tung in einer erfassbaren Dimension
eingegrenzt. Denn dieser Zustand
beschreibt nicht nur die Eigenschaft
einer Sache, die durch Linien und
Anordnung der Punkte geschildert
wird, sondern auch das Ausmaß oder
die Größe, des zu transportierenden
Inhaltes.

4. Gesetz: Die Summe aller
Größen in einem Format müssen
miteinander ein verständliches
Wesen ergeben. Dieses ist dann das
Produkt, dass der Gestalter einer
Gruppe lesbar macht.

5. Gesetz: Eine
Gestaltung ist dann abgeschlos-
sen, wenn sie in der 4. Dimension
veröffentlicht wurde. Da es für den
Gestalter wichtig sein muss, ob seine
formale Lösung zu einem Problem
oder einer Idee, den gewünschten
Effekt erzielt oder nicht, muss er
dieses Produkt über einen Zeitraum
im Raum veröffentlichen.

Das führt zu folgenden Vorausset-
zungen für jeden Gestalter: Ein
Gestalter sollte alle Dimensionen
seiner Diziplinen z.B. der Typografie
etc. kennen. Er sollte für alle anderen
Disziplinen, wie die der Medizin etc.
die Fähigkeit mitbringen, sich aus
der ersten Deminsion Inspiration
zu holen. Er sollte wissen wo er die
festgelegten Größen der zweiten
Dimension finden kann. Er sollte in
der Lage sein diese Größen in der
dritten Dimension für eine Zielgruppe
aufzubereiten und letztlich sollte er
die Kompetenz mitbringen, diese
dann in der vierten Dimension für die
Zielgruppe zu veröffentlichen. Erst
dann wurde ein vollständiger Gestal-
tungsprozess vorgenommen. Diese
Auseinandersetzung verdeutlicht das
es ein Gerüst gibt, ohne dieses gute
Gestaltung nicht garantiert wird. Auf
gute Gestaltung kann man aufbauen
weil sie nachvollziehbar ist. Gute
Gestaltung meint nicht die perfekte
Gestaltung, sie meint die Möglichkeit
Dinge aufzugreifen um sie dann zu
dechiffrieren und erneut aufzuarbei-
ten. Daher ist es schwer ein Pro-
blem zu lösen, wenn seine Größen
unveränderbar oder unbekannt
erscheinen. Für mich ist das ein wich-
tiger Hinweis bei der Recherche von
Dingen. Man muss schnell wissen in
welcher gestalterischen Dimension
man sich befindet. Daher sollt jeder
Gestalter möglichst viele „Punkte“
und „Linien“ sammeln, damit er im
Gestaltungprozess gute Produkte lie-
fern kann. Die Anzahl seines Wissens
über das Gesehene ist elementar.

Diese Theorie wurde visualisiert. Die bilder dazu können per mail angefordert werden.
Kontra Fragen und Anregungen zu diesem Thema sind erwünscht.

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