Personas und individuelle technische Fähigkeiten Syndicate content

Die Charakterisierung von Benutzern als Benutzergruppen oder Personas sagt Designern wenig über deren Fähigkeiten im Umgang mit Interfaces. Sie sind eher nach Marktforschungs-Gesichtspunkten erstellt.

Hilft die Abfrage technischer Fähigkeiten dabei, einzuschätzen, ob der Benutzer mit einem bestimmten Interface umgehen kann? Kann man sozusagen die Übertragungsfähigkeit, die Verständlichkeit von Metaphern aus vertrauten Bereichen aus den Interessen ableiten? Kann man voraussetzen, dass Leute, die sich mit Gartenarbeit beschäftigen, gartenbezogene Metaphern auch in Computerinterfaces verstehen?

Wenn einem Benutzer aufgrund einer Befragung ein geringes technisches Verständnis bescheinigt wird, worauf beruht das? Auf seinem Willen zur Auseinandersetzung mit Technik? Auf seiner Erfahrung? Seiner Motivation, bestehende Technik zu nutzen? Seinem finanziellen Spielraum, sich solche Technik anzuschaffen? Was sind Kriterien, die ein Urteil für den Designer leichter machen?